Apokalypsen (griechisch für Enthüllung, Offenbarung) bezeichnen Schriften über das Ende der Welt. In deren Mittelpunkt steht der Kampf zwischen Gut und Böse. In der Bibel gehören das Buch Daniel im Alten Testament und am Ende des Neuen Testamentes die Offenbarung des Johannes zur apokalyptischen Literatur. Aus christlicher Perspektive ist das Ende kein Absturz ins Nichts. Verheißen ist uns Menschen ein neuer Himmel und eine neue Erde (Offenbarung 21,1). Und: "Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein" (Offenbarung 21,4). In der Offenbarung des Johannes wird aufgezeigt, dass das Geschehen der Apokalypse letztlich in der Herrlichkeit des Neuen Jerusalem mündet. "Die ganze Bewegung der Geschichte mit all ihren Wirken und Gräuel mündet letztlich in den großen Sieg Gottes. Doch ist Jesus auch in seiner pilgernden Kirche gegenwärtig als der Auferstandene inmitten der sieben goldenen Leuchter. Der Auferstandene erwartet uns nicht nur am Ende, er geht auch den Weg mit uns." (P. Johannes Lechner) Synonyme: Enthüllung, Grauen, Untergang, (Weltuntergang) |