Unter der Auferstehung (des Fleisches, bzw. der Toten) wird die Vereinigung der unsterblichen Seele eines bereits verstorbenen Menschen durch Gott mit einem neuen Leib zu einem völlig neuen Leben verstanden. Der Glaube an die Auferstehung Jesu ist die Basis des christlichen Glaubens. Am dritten Tage nach der Kreuzigung von Jesus Christus kamen die Frauen zu seinem Grab, fanden es jedoch leer vor. Engel verkündeten ihnen, dass Christus auferstanden sei, so das glaubwürdige Zeugnis der Evangelien. Kurz darauf begann der Auferstandene tatsächlich mehreren seiner Jünger zu erscheinen. Die Eigenschaften seines auferstandenen Leibes waren für die Jünger aber völlig unerwartet. Jesus aß und trank mit ihnen, man konnte seinen Leib sogar anfassen und die Spuren der Nägel von der Kreuzigung waren an Händen und Füßen zu sehen. Außerdem erschien und verschwand Jesus, wie es ihm beliebte, zudem konnte er auch so auftreten, dass ihn die Jünger nicht erkannten. Nachdem Jesus seinen Jüngern über 40 Tage hindurch erschienen war, stieg er in den Himmel auf (vgl. Christi Himmelfahrt). Synonyme: Erneuerung, Neuwerdung, Wiedererstehung |