| Ein Diakon (griech. Diener) war in der jungen Christenheit der Gehilfe des Bischofs, der sich in besonderer Weise um die Armenfürsorge kümmerte. In der evangelischen Kirche werden mit Diakon Mitarbeiter in Gemeinde und Diakonie bezeichnet, während es sich etwa in der römisch-katholischen Kirche um die nächst niedere Weihestufe nach dem Priester handelt. Sie können demzufolge liturgische Aufgaben übernehmen und dürfen bei der Heiligen Messe predigen, die Heilige Eucharistie spenden, sowie Taufen, Eheschließungen und Beerdigungen vornehmen. Es ist aber nicht möglich, dass Diakone die Beichte hören und die Lossprechung erteilen oder die Krankensalbung spenden oder die Heilige Eucharistie feiern. |