| Das "Weihwasser" erinnert an die Taufe. In der Osternacht wird Wasser in der Taufwasserweihe gesegnet und kann in den darauf folgenden Tagen von den Gläubigen mit nach Hause genommen werden. Oft im Schlafzimmer neben dem Bett oder neben der Wohnungstür wird das Weihwasser in kleinen Schälchen ("Weihwasserkesselchen") bereit gehalten, um sich beim Zubettgehen oder beim Verlassen der Wohnung damit zu bekreuzigen. Dabei erinnert sich der Christ seiner eigenen Taufe und seiner „Gotteskindschaft". Dieses Erinnern ist eine Mahnung an sich selbst, den eigenen Alltag christlich zu gestalten und zugleich Zeichen des tiefen Vertrauens auf Gott. |